Neue Artikel auf webjournal.ch

Nachruf

Der gefürchtete und verehrte Theaterkritiker

Reinhardt Stumm 88 jährig gestorben

Unser früherer Mitschreiber hat bis Ende 2007 in seinen Kolumnen «Zugeflogen» und «Mit Stumm unterwegs» auf unserem Autoren-Portal webjournal.ch eine beachtenswert grosse Anzahl Artikel veröffentlicht

Von Jürg-Peter Lienhard



Reinhardt Stumm in der Schmieden-Zunft, fotografiert von J.-P. Lienhard, © 2019


Reinhardt Stumm war beileibe kein einfacher Mensch, und als Journalist sowieso nicht. Viele fürchteten seine Schreibe, zumal, wenn sie sein Hauptinteresse, das Theater betraf. Dabei war er persönlich ein sehr höflicher, ja sogar hilfreicher Kollege. Wir trennten uns von ihm Knall auf Fall, so wie er sich auch bei anderen Redaktionen oder Engagements verabschieden liess. Und gleichwohl gehören seine Texte in unseren Rubriken zu den genüsslichsten Rosinen, die unser Dreiländer-Gugelhopf zu bieten hat. Auch nach Jahren stets immer noch als Archivbeiträge sehr lesenswert. Für mehr hier klicken:

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Postume Ehrung

Rue Tomi Ungerer

Eine Strasse soll im Herbst in der Geburtsstadt des grossen Elsässers nach ihm benannt werden

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Place an der rue de Tivoli in vollem Frühlingsblust. Foto wikipedia.


Kaum sind die letzten Töne der grossen Orgel in dieser wundervollen Akustik des Strassburger Münsters nach der Abdankung verklungen, und schon steht fest, dass nach Tomi Ungerer eine Strasse im Wacken-Quartier benannt werden soll: Die rue de Tivoli, in prominenter Nähe zum Palais de la Musique mit der rue Richard Strauss und des Europäischen Parlamentes, zumal unweit seines Museums an der Avenue de la Marseillaise. Für mehr hier klicken:

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Abdankung

Mit Video-Link + nachträglich bearbeitet!

Adieu Tomi Ungerer

«Les obsèques» (Abdankung) von Tomi Ungerer im Strassburger Münster hatte einen enormen Zulauf

Von Jürg-Peter Lienhard



Das riesige Kirchenschiff der Strassburger Kathedrale vermochte kaum die vielen Trauergäste zu fassen. Blick von den Reihen der speziell eingeladenen Abdankungs-Teilnehmer auf die extra hergerichtete Bühne über dem Hochaltar. Die Projektion auf dem Segeltuch schien zu vermitteln, dass der Geist Tomis der Trauerfeier vom Jenseits aus zusehe… Photo © foto@jplienhard.ch 2019


Wo normalerweise nie so viele Teilnehmer einen Gottesdienst im Strassburger Münster beiwohnen, platzte es vor Publikum an der Abdankung von Tomi Ungerer am Freitagmorgen, Freitag, 15. Februar 2019, beinahe aus den Nähten: Alles was im Elsass Rang und Namen in Kunst, Literatur, Politik hat, sowie etliche hochrangige Vertreter des ausländischen diplomatischen Corps fanden sich in diesem mächtigen Wahrzeichen Strassburgs ein. Für mehr hier klicken:

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Trauer

Öffentliche Trauerfeier für Tomi Ungerer in Strasbourg

Mitteilung des Diogenes-Verlages Zürich

Von Redaktion

Einige haben es vielleicht schon vernommen oder auch nicht: Aufgrund des Ablebens von Tomi Ungerer wird diesen Freitag, 15. Februar 2019, 10 Uhr, in der Kathedrale von Strassburg eine öffentliche Trauerfeier für den «elsässischsten aller Elsässer», dem begnadeten Zeichner und Autoren von Skandal- und Kinderbüchern, abgehalten.



«Le Brigand est mort» - der Wegelagerer ist tot. So nimmt Dany Jung auf seiner Illustration zum Tod seines Künstler-Freundes Bezug auf Tomi Ungerers berühmte Kinderbuch-Geschichte «Die Drei Räuber». Le Brigand heisst aber auch Räuber, also mit Tomi waren es vier, doch bleiben immer noch «Die Drei Räuber»: Und sicher noch lange über denTod ihres Schöpfers hinaus, als eine der herzergreifendsten Geschichten aus der tiefen kindlichen Seele des grossen Strassburgers. Zeichnung mit liebenswürdiger Genehmigung von Dany Jung, F-26130 Solerieux © 2019 Für mehr hier klicken:

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Todesfall

Mit Nachruf des Diogenes-Verlages Zürich

Der elsässische Weltbürger Tomi Ungerer gestorben

Der Strassburger Autor und Illustrator ist in der Nacht vom Freitag, 8., auf Samstag, 9. Februar 2019, auf seiner Farm in Cork in Irland im Alter von 87 Jahren gestorben

Von Jürg-Peter Lienhard



Tomi Ungerer ✝ - fotografiert von Jürg-Peter Lienhard. © foto@jplienhard.ch 2019


Der unglaublich produktive und bissige Zeichner Tomi Ungerer hinterlässt ein immenses Werk und ein zu seinen Lebzeiten von der Stadt Strassburg eingerichtetes Museum.



Ungerers ätzende Feder voller Anspielungen: Eines der berühmtesten Plakate des Weltbürgers. Mit freundlicher Genehmigung des Diogenes-Verlages, Zürich, © 2019
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Gastronomie

Illhäusern von Guide Michelin herabgestuft

Nach 51 Jahren ununterbrochenen drei Michelin-Sterne ist die Auberge de l’Ill nun «keine Reise mehr wert»…

Von Jürg-Peter Lienhard



Gekrönte Häupter, Staatspräsidenten und Kulturschaffende sowie «gewöhnliche» Leute, aber mit einer Affinität für das Gute und das Schöne, gehören zur «Gastig» der «Auberge de l’Ill». © foto@jplienhard.ch 2019


Eines der allerbesten Häuser in Frankreich und seit 51 Jahren unbestrittenste erste Adresse im Elsass, die Auberge de l’Ill der Familie Haeberlin, verliert gemäss der neusten Ausgabe des Michelin-Reiseführers 2019 einen seiner drei goldenen Sterne. Für die Gourmets und für die gastronomische Reputation des Elsass eine Katastrophe. Für Marc Haeberlin, Sohn und Nachfolger des unübertroffenen Paul Haeberlin, «ein Schlag, der das ganze Team betroffen macht»…




Das war noch zu den Drei-Sterne-Zeiten in der «Auberge de l’Ill»: Aufnahme in der berühmten Küche mit Paul Bocuse ✝, Paul Haeberlin ✝, Pierre Romeyer ✝ und Marc Haeberlin, der derzeitige Chefkoch, fotografiert im Januar 1987 von J.-P. Lienhard❋ an der Verleihung des Ordre du Mérite an Paul Haeberlin durch den französischen Staatspräsidenten Giscard d’Estaign ✝. © foto@jplienhard.ch 2019 Für mehr hier klicken: Mehr...

Zweiter Weltkrieg

Auch sehr viele Schweizer waren Opfer der Nazis

Sie waren Bauern, Hoteliers, Unternehmer, Kaffeehaus-Besitzer, Selbständige in Frankreich - nicht nur Juden: Die Willkür der Nazis konnte alle treffen

Von Benedikt Meyer



Der Holocaust war nicht etwas, das die Schweiz nicht berührte. Die Willkür der Nazis konnte wirklich jeden treffen. Foto: Todesfahrt ins KZ Treblinka im Viehwagen.


In der Schweiz weiss fast niemand, dass über tausend Schweizer und Schweizerinnen Opfer der Nationalsozialisten wurden. «Es konnte jeden treffen», sagt die Schweizer Holocaust-Forscherin Christina Späti von der Universität Fribourg i/Ue im Interview mit Benedikt Meyer.
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Showtime

«Christmas Tattoo» erstmals in der neuen St.-Jakobshalle

Am Wochenende vom Freitag, 14. bis Sonntag, 16. Dezember 2018, mit über 700 Mitwirkenden in zahlreichen Bands, Chören, Blasorchestern und in Artistiknummern

Von Redaktion



Valérie Seiler als Dirigentin aus Wittenheim (Elsass) führt den Musikverein Bubendorf (MVB) am ersten «Christmas Tattoo» von 2013 an - die Foto erschien sogar auf der Titelseite der «Basler Zeitung». Foto zVg


Basel beherbergt vom Freitag bis Sonntag in der St.-Jakobshalle eine grandiose Weihnachts-Show: Nach drei Jahren komplexer Umbauarbeiten kann die Sport- und Eventhalle mit «Christmas Tattoo» erstmals ihren vollen Glanz ausspielen lassen, nachdem die «Swiss Indoors» im Oktober noch mit Bauarbeiten behindert waren.
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Personalium

Eric Jacob verlässt das Ecomusée d’Alsace

«In gegenseitigem Einvernehmen», aber «wegen unvereinbaren Standpunkten», heisst die offizielle Begründung

Von Redaktion



Eric Jacob, der scheidende Direktor des Ecomusée d’Alsace. Foto: © foto@jplienhard.ch 2018


UNGERSHEIM (Elsass). jpl.- Eric Jacob, 53, der zweite Direktor nach dem politisch erzwungenen Abschied des Gründers Marc Grodwohl, verlässt das elsässische Freilichtmuseum Ecomusée d’Alsace. Jacob bestätigt in einem persönlichen Gespräch mit dem Journalisten Jürg-Peter Lienhard, ehemals Mitarbeiter in der Gründer-Equipe, seine sofortige Demission, die er bereits seinem Personal mitgeteilt habe. Seine Begründung lautet: «suite à des divergences commun de point de vue» - als Folge unterschiedlicher Auffassungen. Für mehr hier klicken:
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Polemik

Mit Bildstrecke am Schluss

Guggemusik-Protest gegen Rassimus-Vorwurf

Grosse Protestdemo am Freitag, 17. August 2018, vom Bahnhof bis zur St.-Theodorskirche - trotz facebook und Internet-Sperre

Von Jürg-Peter Lienhard



«Händ wäg vo unsere Kulturgüeter», so lautet eines der wenigen Transparente im Protest-Umzug. Die Fasnacht ist seit diesem Jahr «Unesco immaterielles Kulturgut der Menschheit». Foto © foto@jplienhard.ch 2018


Eine studentische Unterstellung wegen angeblichem «Rassismus» schlägt derzeit hohe Wellen unter den Basler Fasnächtlern - angeheizt von der Basellandschaftlichen Zeitung online: Die beiden Basler Guggemusik-Fasnachtsvereine «Negro-Rhygass» und «Mohrekepf» seien «rassistisch» und mithin deren Mitglieder «Rassisten». Dabei haben die beiden Vereine seit Jahrzehnten unbeanstandet den Gugge-Namen auf das Pauken-Fell gemalt gehabt und gehören gewissermassen zu den «Gugge-Adeligen»…



Zu Hunderten strömten die Gugge-Fans und Sympathisanten der angegriffenen Guggenmusiken vor das De-Wette-Schulhaus zum Protestmarsch. Foto © foto@jplienhard.ch 2018
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